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Vergangene Woche hatte ich eine interessante Diskussion mit meinem Freund und Co-Organisator der Power BI User Group Switzerland, Kristian Bubalo. Es ging darum, ob es möglich ist, nur mit Power BI Bordmitteln temporär verfügbare Daten zu persistieren und überraschenderweise haben wir eine extrem praktikable Lösung dabei entdeckt. Als konkretes Beispiel hatten wir die Diskussion über Daten, welche per REST-API abgerufen werden und nur einen gewissen Zeitraum zur Verfügung stehen. Für diesen Artikel verwende ich als Beispiel die Daten des Power BI Activity Log, welches jeweils nur die Werte der letzten 30 Tage rollierend zum Abruf bereitstellt.

Materialisierung der Daten benötigt Query Folding für den inkrementellen Refresh

Zur Materialisierung solcher Daten innerhalb der Power BI Toolbox besteht die einzige

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Oftmals erstelle ich in Power BI Desktop einen Bericht mit Daten von einer Website. Angenommen, wir erstellen einen Bericht und laden die Bevölkerung nach Land von der Wikipedia-Seite. Die Daten werden in Power Query aus dem Internet geladen, und irgendwann wird der Bericht im Power BI Service veröffentlicht.

Option zur zeitlich geplanten Aktualisierung ist deaktiviert

Nach der Veröffentlichung des Berichts möchte ich den Bericht aktualisieren. Aber wenn ich die Aktualisierung planen will, sehen die Einstellungen folgendermaßen aus:

Warum ist der Abschnitt “Scheduled Refresh” ausgegraut? Ich sehe keinen Grund, warum das so sein sollte.
Aber an einer Stelle gibt es einen kleinen Anhaltspunkt. Beim Versuch, die Daten manuell zu aktualisieren, wird ein

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In Power BI haben Slicer generell eine ODER-Logik implementiert. Dies ich im Normalfall auch genau das, was der User haben möchte. Wenn ich in einem Slicer die Jahre 2021 und 2022 selektiere, dann möchte ich im Ergebnis die Werte betrachten, welche entweder dem Jahr 2021 oder dem Jahr 2022 zuzuordnen sind.

ODER-Logik nicht immer die richtige

Gelegentlich gibt es allerdings Situationen, in denen das nicht das gewünschte Verhalten ist. Nehmen wir mal an, wir möchten Kunden ermitteln, welche “Produkt A” und gleichzeitig “Produkt C” gekauft haben. In so einem Fall würde ich gerne beide Produkte in dem Slicer auswählen. Als Ergebnis sollen in einer Tabelle aber nur diese Kunden angezeigt werden, welche beide Produkte gekauft haben.
Für solch einen Fall benötige ich eine UND-Logik für meinen

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Seit Ende 2020 war bereits bekannt, dass es ein Update bei den Power BI Premium Kapazitäten geben wird. Nachdem die “Generation 2” oder kurz “Gen2”, wie die neue Version heißt, seit einiger Zeit in Preview war, ist diese nun allgemein verfügbar.

Aber was ist der Unterschied zum bisherigen Power BI Premium und was wird sich ändern?

Was genau ist Power BI Premium Gen2?

Bei der Gen2 handelt es sich um eine Neuarchitektur der bestehenden Power BI Premium Kapazität. Durch diese Umgestaltung ergeben sich ein paar Änderungen, welche für den Endanwender bzw. den Administrator der Premium Kapazität von Bedeutung sind.

Die bisherige Power BI Premium Kapazität entsprach inhaltlich dem Mieten eines physischen Servers. Wenn ich beispielsweise eine P1 Kapazität gemietet habe, dann habe ich 8 CPU-Kerne und 25 GB

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Vergangene Woche hatte ein Arbeitskollege bei einem Kunden eine interessante Fragestellung. Dieser wollte eine Berechnung per CALCULATE durchführen, allerdings nur auf die Datensätze der Tabelle, bei denen ein Measure einen bestimmten Wert hat. Oder einfacher ausgedrückt, er möchte die Tabelle nach einem Measure filtern und dann auf die gefilterte Tabelle die Berechnung ausführen.

Measure benötigt immer Filterkontext

Eine Besonderheit bei Measures ist hierbei, dass diese immer einen Filterkontext benötigen. Um ein einfaches Beispiel zu machen, wenn mein Measure die Formel hat Sales Amount = SUM( myTable[Sales Amount] ) , dann benötigt diese Formel einen Filterkontext. Möchte ich die Verkaufszahlen pro Produkt oder nach Jahr? Oder vielleicht doch nach Land oder nach Kunde? All diese Fragestellungen lassen sich mit der gerade genannten Formel lösen, aber das Ergebnis

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Ein häufig vergessenes, aber um so wichtigeres Thema generell in der IT, aber auch im Bereich Business Intelligence ist es, Programme oder in unserem Fall Berichte möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

Welche Arten von Barrieren gibt es?

Auch wenn es weitere Barrieren gibt, werden wir uns hauptsächlich auf zwei Bereiche konzentrieren. Zum einen visuelle, aber auch physische Einschränkungen.

Visuelle Einschränkungen

Bei visuellen Einschränkungen denken viele zuerst an Blindheit. Es gibt aber deutlich mehr Arten der visuellen Einschränkung. Die wohl häufigste ist die Rot-Grün-Sehschwäche, von der schätzungsweise fast 10 % aller Menschen betroffen sind. Es gibt auch andere Einschränkungen, beispielsweise Probleme mit wenig kontrastreichen Inhalten oder die eingeschränkte Fähigkeit zu sehen.

Menschen, welche Probleme in diesen Bereichen haben, kann durchaus geholfen werden. Sei es mit einer bewussten Wahl der

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In der letzten Zeit hatte ich mehrfach die Frage erhalten, ob man eine Website direkt in Power BI anzeigen kann. Dies kann recht einfach umgesetzt werden und bietet eine gute Möglichkeit, einen Bericht um weitere Informationen zu erweitern.

Vorab ist allerdings eine Einschränkung zu erwähnen. Leider lädt Power BI Desktop keine Webseiten, weshalb wir uns hier auf die Power BI Service fokussieren. Als fertiges Ergebnis können wir uns aber auf Folgendes freuen:

HTML Webseiten innerhalb von Power BI laden
HTML Webseiten innerhalb von Power BI laden

Laden per iFrame mit HTML5 Visual

Um eine Website in unseren Report laden zu können, müssen wir uns zuerst die Frage stellen, mit welchem Visual dies geschehen kann. Hier bietet sich das

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Im September letzten Jahres hatte ich bereits einen Artikel geschrieben, wie sich die Werte eines Measures dynamisch anpassen lassen, beispielsweise in Millionen, Tausendern oder ohne Skalierung:

Dynamische Skalierung eines Measures in Power BI per DAX

Der damalige Ansatz mit der FORMAT-Funktion hatte einen großen Nachteil, der Werte wird mit FORMAT immer zu einem Text umgewandelt. Somit lässt sich das Measure nur in Tabellen verwenden, denn Balken- und Liniengrafiken können Texte nicht darstellen.

Mit altem Ansatz Darstellung nur in Tabellen möglich

Mittlerweile gibt es allerdings durch die Calculation Groups eine viel bessere Möglichkeit ein Measure mit dynamischer Formatierung darzustellen. Mit Calculation Groups kann ich nämlich die Formatierung ebenfalls per DAX dynamisch erstellen und dies wird – wie jede DAX

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Letzte Woche hatte ich untersucht, weshalb ein Was-wäre-wenn-Parameter manchmal Werte überspringt und wie man dies umgehen kann. In einer Diskussion mit meinem geschätzten Kollegen Bernat Agulló kamen wir auf das Thema Einzelwerte bei Slicern und er leitete mich auf einen Tweet, wie man dies mit dem Tabular Editor durchführen kann.

Einzelwerte als Slicer per Tabular Editor

Hierzu müssen zuerst im Tabular Editor die experimentellen Features aktiviert werden. Dies kann unter File –> Preferences erfolgen:

Experimentelle Features in Tabular Editor aktivieren
Experimentelle Features in Tabular Editor aktivieren

Danach muss die gewünschte Spalte markiert werden. In den Metadata

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Ich arbeite recht gerne mit dem Was-wäre-wenn-Parameter in Power BI. Mit dessen Hilfe lassen sich entsprechende Szenarien sehr feingranular durchspielen. Wie sähe mein Betriebsergebnis aus, wenn ich meine Verkäufe um den Faktor 2 steigern kann? Wie sähe es mit 1,5 aus? Und wie mit 2,35? Mir ist bewusst, dass diese Steigerungen extrem hoch sind. Aber mit dem Was-wäre-wenn-Parameter gehen solche Auswertungen sehr einfach mit einem einzigen Schieberegler.

Problem der Was-wäre-wenn-Parameter funktioniert nicht, die genaue Zahl lässt sich nicht einstellen

Allerdings gibt es gelegentlich den Fall, dass sich genau Werte nicht einstellen lassen. Nehmen wir den gerade erwähnten Fall als Beispiel. Ich würde gerne die Entwicklung meiner Verkäufe auswerten und zwar um 0.01 Punkte genau. Entsprechend lege ich einen Was-wäre-wenn-Parameter an: